SILENT PERCEPTIONS: Die Ausstellenden im Interview Teil 1 & Teil 2

04.01.2019 GRACE DENKER GALLERY

 

Unter dem Ausstellungstitel Silent Perceptions präsentieren 18 Künstler und Künstlerinnen aus ganz Deutschland ab dem 01. Februar 2019 jeweils zwei ihrer Werke in der GRACE DENKER GALLERY und ermöglichen Besuchern und Kunstaffinen somit einen Einblick in ihre kreative Arbeit und machen ebenso neugierig auf mehr. 

Die unterschiedlichen Herangehensweisen, Ideen und Konzepte kommen zusammen und kreieren die Möglichkeit die Werke in ihrem individuellen Wesen zu betrachten, als auch im Kollektiv wahrzunehmen. 

Lernen Sie in folgendem Beitrag die Ausstellenden besser kennen und erhalten Sie einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und ihre artistischen Konzepte. Die Ausstellenden beantworten uns, wie ihr künstlerischer Prozess aussieht, wie sie beginnen und welche Materialien sie verwenden. Zudem erklären sie, welchen Einfluss ihre Kunst auf die Welt haben kann.

Teil 1

Teil 2

 

Region 

26. 11. 2018

Holz, Karton und Terrakotta 

Dritte „Winterart“ im Essenheimer Kunstforum / Katharinenkirche mal als Pop Art, mal im Feininger-Stil 

Von Klaus Mümp­fer 

ES­SEN­HEIM . Auf ei­nem Baum­stumpf be­herrscht schon we­gen sei­ner mo­nu­men­ta­len Aus­ma­ße der ge­glät­te­te höl­zer­ne Frau­en­akt „Cur­va“ des Dorn-Dürk­hei­mer Künst­lers Achim Rib­beck im Es­sen­hei­mer Kunst­fo­rum das Erd­ge­schoss. Fast un­be­merkt an der Wand steht sein ne­ga­tiv in Holz ge­haue­nes „Äff­chen“, das mit raf­fi­niert ge­stal­te­tem Au­gen­paar den Be­su­cher im Raum zu ver­fol­gen scheint.

Dia­go­nal ge­gen­über lockt die klein­for­ma­ti­ge Ma­te­ri­al­col­la­ge „Lips­tick moon“ von Pe­ter Schä­fer-Os­wald mit ro­ter Na­se die Be­su­cher an. Das da­ne­ben hän­gen­de Ma­te­ri­al­bild „Fast nur Haut und Kno­chen“ mit Fisch­haut und Wild­tier­kno­chen auf Holz ist kaum grö­ßer. An­dre­as Prey­wisch hat dem Künst­ler Schä­fer-Os­wald ei­nen Fund mit­ge­bracht, den die­ser spon­tan als Teil ei­nes Muff­lon­kop­fes er­kennt und der si­cher bald in ei­nem wei­te­ren Kunst­werk Ver­wen­dung fin­det. Zwei Ter­ra­kot­ta-Büs­ten von Su­san Geel, auf de­nen die Far­ben nicht auf­ge­tra­gen, son­dern ein­ge­brannt sind, we­cken die Neu­gier der Be­trach­ter.

16 Mit­glie­der des Kunst­fo­rums ge­stal­te­ten auf vier Eta­gen des Ge­bäu­des bis 25. No­vem­ber die drit­te „Win­ter­art“-Aus­stel­lung, zog die Vor­sit­zen­de Eva Da­ma­ris Ap­pel in ei­ner kur­zen Ver­nis­sa­ge-Re­de Bi­lanz. Der Ver­ein ha­be sich nach der Auf­nah­me von Film-Fans und Fo­to­gra­fen al­len Rich­tun­gen der Kunst ge­öff­net. „Mit fast 300 Mit­glie­dern wer­den wir im­mer grö­ßer und er­wei­tern uns“, sag­te sie. Die Ar­bei­ten der Künst­ler Wim Fi­scher, Hans Gau­batz, Su­san Geel, Clau­dia Ge­uss, In­ka Greb­ner, Frank Hoff­mann, Win­fried Mör­mann, Be­ate Münch, Sieg­lin­de Nord­mann, El­len Rib­be, Achim Rib­beck, Dag­mar Ro­pertz, Pe­ter Schä­fer-Os­wald, Ste­fa­nie Schil­ler, Ga­bri­e­le Sehn und El­ly Zind­ler set­zen be­wusst Far­ben­pracht und For­men­viel­falt ge­gen das Grau des ge­gen­wär­ti­gen No­vem­bers.

Die Auf­for­de­rung, neue Mit­glie­der zu wer­ben, ver­band die Vor­sit­zen­de mit dem Dank an die zahl­rei­chen Hel­fer beim Auf­bau der Aus­stel­lung und dem Ca­te­ring. Un­ter den Ak­ti­vi­tä­ten des ver­gan­ge­nen Jah­res hob Eva Da­ma­ris Ap­pel die Er­nen­nung des Ku­ra­tors und lang­jäh­ri­gen Vor­stan­des An­dre­as Prey­wisch so­wie der Nie­der-Ol­mer Künst­le­rin Lie­sel Met­ten als Eh­ren­mit­glie­der her­vor.

In der er­sten Eta­ge las­sen ein Holz­stamm und ei­ne Ku­gel auf far­bi­gen Kar­ton-Blät­tern, aus de­nen ein Ei­chen­trieb er­wuchs, dem Be­su­cher Raum für Spe­ku­la­tio­nen. „Wald­bo­den 20 zu eins“ nennt Wim Fi­scher sei­ne In­stal­la­ti­on. 

Wald­bo­den aus Kar­ton, Tier­bil­der aus Li­no­le­um

Auf dem Weg in die vier­te Eta­ge geht der Be­trach­ter an Tier­bil­dern von In­ka Greb­ner, zum Teil als Li­nol­schnit­te mit Aqua­rell­far­ben, vor­bei. Sieg­lin­de Nord­mann hat als Su­jet die Kat­ha­ri­nen­kir­che in Op­pen­heim ent­deckt. Die Künst­le­rin zeich­ne­te sie mit dem Fi­ne­li­ner auf Pa­pier, mal­te das Got­tes­haus mal als Pop Art oder im Stil An­dre­as Fei­nin­gers mit li­nea­ren Ele­men­ten.

In der Eta­ge da­run­ter for­mu­liert der Ma­ler Hans Gau­batz die Fra­ge der Vor­sit­zen­den nach sei­ner Mo­ti­va­ti­on um: „Was soll­ten Sie tun, um von mir ka­ri­kiert zu wer­den?“. Denn an der Wand hän­gen far­ben­präch­ti­ge Skiz­zen und Bil­der von Per­so­nen und Ge­sicht­ern. Clau­dia Ge­uss ver­rät, dass sie zu Hau­se ein Acryl­ge­mäl­de be­sit­ze, das sie auf kei­nen Fall ver­kau­fen möch­te.

 

Future Horizons Art Exhibition

 

 

… she was accepted to enter the Ashurst Emerging Artist Prize 2018 on Instagram and has exhibited widely. A coup for  Beate Muench was her artwork being featured in “The Art Edit”, Summer 2018 Campaign, House & Garden Magazine, May – July 2018. She has completed many workshops on “Realism and Abstraction”, “Free Painting” and on colour and line. Her works have been sold privately in Germany, Austria and Brazil as well as having being displayed in office and hospital projects. Muench uses abstract expressionist acrylic painting to explore more literally nature’s horizon lines. With swathes of block colours, the earth as well as the artist’s emotions and moods seem stable but they are undercurrents of unease seen in the choppy mark-making & textured movements. Her European landscape palette of blues & green colours, texture, landscape and rivers are the template for a constant desire to understand her environment & her own artist’s soul space. … Jennifer Akinsuyi, gallerist, JonaQuestArt, London UK